Stücke, die du irgendwann mal angehen willst. Ohne Druck, einfach damit sie nicht vergessen gehen.
Alles, was du dir draufgeschafft hast – Monat für Monat.
Stell dir zusammen, was du spielen willst – und üb genau das gezielt.
In fünf Minuten hast du's raus.
Dann hast du es mit einem Griff offen, ohne jedes Mal die Adresse einzutippen – und es verhält sich wie eine ganz normale App. Such dir raus, was auf dich passt:
Für alle mit iPhone, iPad oder Mac ist das besonders wichtig: Safari räumt regelmäßig auf und löscht die gespeicherten Stücke, wenn du sieben Tage lang nicht auf der Seite warst. Das macht Safari bei jeder Webseite so. Liegt Griffbereit aber auf dem Home-Bildschirm oder im Dock, nimmt Apple es ausdrücklich davon aus – dann bleiben deine Stücke dauerhaft. Auf Android und unter Chrome gibt es dieses Aufräumen so nicht, da bleiben die Stücke ohnehin liegen.
Zieh dir zusätzlich ab und zu unter Daten eine Sicherung. Dann hast du deine Liste zur Sicherheit auch als Datei – und kannst sie auf ein anderes Gerät mitnehmen.
Jedes Stück, das du lernst, verblasst mit der Zeit wieder. Das ist bei jedem so, auch bei Leuten, die seit dreißig Jahren spielen. Der Unterschied ist nur: Wer regelmäßig ein paar alte Stücke mit durchspielt, lernt sie nie ein zweites Mal. Wer sie liegen lässt, fängt nach einem halben Jahr wieder fast bei null an.
Griffbereit merkt sich für dich, was wann dran wäre. Du entscheidest weiterhin selbst, was du spielst – du siehst nur endlich, was gerade leise verschwindet.
Eins vorweg zu den Daten: Trag nur ein, was du wirklich weißt. Wenn du bei einem alten Stück nicht mehr sagen kannst, wann du es gelernt hast, lass das Feld leer. Ein geratenes Datum sieht in der Chronik zwar ordentlich aus, erzählt dir später aber eine Geschichte, die so nie passiert ist. Die Stücke ohne Datum sammelt Griffbereit unten in der Chronik – da kannst du jederzeit nachtragen, wenn es dir wieder einfällt.
Unter Heute ist ein grüner Knopf: Übe-Runde starten. Der führt dich durch das, was heute dran wäre – ein Stück nach dem anderen, groß auf dem Bildschirm, mit deiner Notiz dazu. Du spielst durch, tippst wie es lief, weiter zum nächsten.
Am Ende siehst du, was du geschafft hast. Das dauert keine Minute mehr als das Üben selbst, und du musst dir hinterher nichts mehr merken. Wenn du gerade ein Programm auf Gezielt üben stehen hast, führt dich die Runde genau durch dieses Programm.
Du hörst irgendwo ein Stück und denkst „das will ich auch mal können"? Ab auf die Wunschliste. Dort sortierst du nach Bald, Irgendwann und Fernziel – je nachdem, wie ernst es dir gerade ist.
Wunsch-Stücke laufen bewusst noch nirgendwo mit: nicht unter Heute, nicht im Repertoire, nicht in Setlisten. Sie liegen einfach da und warten. Wenn du eins angehst, drückst du Jetzt lernen – dann wandert es rüber und taucht ab sofort unter Heute auf.
Grün – frisch. Sitzt, kannst du jederzeit spielen.
Gelb – wird blass. Läuft noch, aber einmal durchspielen wäre gut.
Rot – staubt ein. Da geht sonst bald echte Arbeit rein.
Am Lernen – gerade am Erarbeiten. Taucht täglich auf. Sobald es sitzt, drückst du
„Das sitzt jetzt!" und es wandert mit Datum in deine Chronik.
Sitzt – gehört zu deinem Repertoire und wird gepflegt.
Ruht – zum Beispiel Weihnachtsstücke im Sommer. Meldet sich das Jahr über nicht,
steht aber in deinen Setlisten weiter drin.
Stammtisch am Freitag? Auftritt im Herbst? Trag beim Stück ein „Brauche ich wieder am" ein. Sechs Wochen vorher holt Griffbereit es von selbst nach oben, mit Countdown. Damit es am Tag X wirklich sitzt.
Unter Programme & Setlisten stellst du dir von Hand zusammen, was du spielen willst – etwa „80er bei Tante Hilde" oder „Frühschoppen Sonntag". Such dir die Stücke raus, bring sie mit den Pfeilen in die Reihenfolge, in der du sie spielst, und gib dem Ganzen einen Namen. Ein Datum kannst du dazuschreiben, dann läuft ein Countdown mit.
Auf der Karte siehst du sofort, wie es um das Programm steht – ob alles sitzt oder ob noch ein paar Stücke eine Runde brauchen.
Und jetzt kommt der eigentliche Nutzen: Drück auf Gezielt üben. Dann stehen genau diese Stücke ganz oben unter Heute, in deiner Reihenfolge, bis der Auftritt durch ist. So arbeitest du am Programm statt an irgendwas. Mit Ansehen & drucken ziehst du dir die Liste aufs Papier.
Wenn es schneller gehen soll: Häng deinen Stücken Anlässe an – Stammtisch, Frühschoppen, zum Mitsingen. Dann ziehst du dir mit zwei Klicks eine Liste aus deinem Repertoire, druckst sie klein aus und klebst sie auf die Bassseite.
Wechselbass, Läufe, Verzierungen – solche Sachen legst du genauso an wie ein Stück und wählst als Art Technik & Übung. Damit laufen sie in derselben Pflege mit und melden sich, wenn du länger nicht dran warst. Aus den Setlisten nach Anlass halten sie sich von allein raus, damit dir beim Frühschoppen keine Fingerübung dazwischenrutscht.
Alles bleibt auf deinem Gerät. Du machst die Seite auf und legst los – der Rest bleibt bei dir. Zieh dir ab und zu unter Daten eine Sicherung, dann hast du deine Liste zusätzlich als Datei. Griffbereit erinnert dich von allein daran.
Hier ist eine Sache wichtig zu wissen: Jedes Gerät führt seine eigene Liste. Was du am Handy einträgst, steht erst mal nur dort. Und die fest abgelegte App hat sogar einen eigenen Speicher, getrennt vom Browser – das hat Apple mit Absicht so gebaut. Genau diese Trennung sorgt ja dafür, dass die abgelegte App vom Aufräumen verschont bleibt.
Such dir deshalb ein Gerät aus, auf dem du übst – meistens das, was ohnehin neben der Harmonika liegt. Da pflegst du deine Stücke. Und wenn du sie mitnehmen willst, geht das so:
Es kommt alles mit: Lerndaten, Sicherheitsstufen, Termine, Anlässe und dein ganzer Übe-Verlauf. Nur die Einstellung hell oder dunkel bleibt Sache des jeweiligen Geräts.
Eins noch dazu: Der Text ersetzt auf dem Zielgerät die dortige Liste vollständig. Trag deine Stücke also am besten immer auf demselben Gerät ein und schick sie von dort aus weiter.
Geht auf jedem Gerät, die Wege stehen im Kasten ganz oben. Bei Apple-Geräten hat es zusätzlich den Vorteil, dass deine Stücke dann dauerhaft gespeichert bleiben.
Alles liegt nur auf deinem Rechner. Kein Konto, keine Cloud.
Titel aus deiner Tabelle einfach reinkopieren – ein Titel pro Zeile. Optional mit Semikolon: Titel; Art; Sicherheit 1-5
Sicherungsdatei ziehen, auf einem anderen Gerät wieder einlesen.
Gut zu wissen für iPhone, iPad und Mac: Safari löscht die Daten von Seiten, auf denen du sieben Tage lang nicht warst. Wer Griffbereit auf dem Home-Bildschirm oder im Dock liegen hat, ist davon ausgenommen. Auf Android und unter Chrome bleiben die Stücke ohnehin liegen. Mehr dazu unter „So geht's"
Jedes Gerät führt seine eigene Liste. Und die fest abgelegte App hat einen eigenen Speicher, getrennt vom Browser – so hat Apple das gebaut. Mit diesen zwei Knöpfen holst du deine Stücke trotzdem überall hin: hier kopieren, dort einfügen.
Löscht alles auf diesem Gerät. Sicherung vorher ziehen.
Jedes Stück verblasst mit der Zeit – das ist völlig normal und bei jedem so. Griffbereit rechnet mit, wie schnell das bei dir geht: Je sicherer ein Stück sitzt und je öfter du es schon durchgespielt hast, desto länger hält es. Deshalb bekommst du für jedes Stück einen eigenen Vorschlag, wann es wieder dran ist.
Mit jeder sauberen Runde wächst der Abstand. Ein Stück, das du fünfmal gut durchgebracht hast, meldet sich seltener als eins, das gerade erst sitzt.
Was hast du dir vorgenommen?
Such dir die Stücke raus und bring sie in die Reihenfolge, in der du sie spielst.
Wie ist es gelaufen? Ehrlich – danach richtet sich, wann es wiederkommt.